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Auf der Website des Deutschlandfunks war am 9.1.2026 unter der Überschrift Trump: „Brauche kein Völkerrecht“ zu lesen: „US-Präsident Trump sieht so gut wie keine Beschränkungen seiner Machtbefugnisse. In einem Interview der „New York Times“ sagte er, er habe nicht vor, Leuten zu schaden, er brauche aber kein Völkerrecht. Trump sagte weiter, das Einzige, was ihn stoppen könne, seien seine eigenen moralischen Abwägungen und sein eigener Verstand. Er fügte hinzu, die US-Regierung müsse sich zwar an Völkerrecht halten. Es komme dann aber immer auf die Definition an.“ Berücksichtigt man die Worte und Taten des Staatspräsidenten des „zivilisiertesten Landes der Erde“, des …

Die Straße von Hormus: Juristische Perspektiven in einer Ära der Rechtslosigkeit Weiterlesen »

(Red.) Stefano di Lorenzo, der für Globalbridge üblicherweise aus Moskau berichtet, hat sich die Mühe genommen, eine fast zweistündige Sendung des ZDF anzuschauen, wo sogenannte Experten darüber diskutieren, wie Frieden erreicht werden kann. Und wie kann – die konkrete Frage – Friede in der Ukraine erreicht werden? Die Antwort der ZDF-Sonderkorrespondentin hat ihn veranlasst, in die Tasten zu greifen … (cm) Beitrag von: Stefano di Lorenzo   Nach vier Jahren Krieg in der Ukraine hätte die Ankündigung des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ZDF, eine Sendung zum Thema Frieden zu bringen, wie ein Hauch frischer Luft wirken können. Die Sendung trägt den …

Das ZDF will über Frieden sprechen, predigt in der Ukraine jedoch den Krieg Weiterlesen »

Dass Fatih Akin sich aufs Handwerk des Filmemachens bestens versteht, hat er mit seinem jüngsten Opus „Amrum“ einmal mehr bewiesen. Und dass dies auch für seinen Lehrer und Mentor, den Altmeister des westdeutschen Autorenfilms Hark Bohm gilt, der das Drehbuch zum Film geschrieben hat, steht ebenfalls ausser Frage. Die Kritik teilt diese Einschätzung weitestgehend und hat sich ausführlich darüber verbreitet, also erübrigen sich weitere Auslassungen zu Handwerklich-Ästhetischem. Wenn ich mich hier dennoch zu dem Film äussere, so deswegen, weil ich glaube, dass sich an seinem Beispiel sehr einfach aufzeigen lässt, warum die deutsche Einheit auch im Jahre 35 nach der …

Deutsche Seelen im Kino und anderswo Weiterlesen »

Assad und seine Politik waren der Anlass für die Sanktionen des politischen Westens gegen Syrien. Die Leidtragenden aber waren die Menschen im Land. Die Erfolgsaussichten für Syrien sind abhängig vom Gesinnungswandel im Westen und den Interessen anderer bedeutender Mächte. Beitrag von Rüdiger Rauls  Doppelzüngig  Deutschland ist seit 2012 nicht mehr diplomatisch in Syrien vertreten. Der Abbruch der Beziehungen war die Reaktion auf die gewaltsame Niederschlagung von Protesten durch Staatschef Assad und seine Armee. Gleichzeitig verhängte der politische Westen harte Sanktionen gegen das Land, die in der Folgezeit immer wieder erneuert und teilweise auch verschärft wurden. Sie richteten sich nicht nur …

Deutschland, Russland, Syrien Weiterlesen »

Nicht alle Islamisten sind gleich. Die einen sind verabscheuungswürdig, andere moderat oder sogar Garanten einer neuen Ordnung. Das hängt davon ab, wie nützlich sie für den politischen Westen sein können. Über den Wandel des Islamistenbildes in westlichen Medien. Beitrag von Rüdiger Rauls Zweierlei Maß Für Islamisten scheint immer häufiger im politischen Westen derselbe Grundsatz zu gelten wie für Terroristen: Dein Terrorist ist mein Freiheitskämpfer; dein Islamist ist mein Technokrat. Nicht dass die Werte sich im sogenannten Wertewesten verschoben hätten, nein, Terrorismus wird weiterhin abgelehnt, Menschenrechte sind weiterhin einzuhalten und Autokraten sind weiterhin keine Demokraten. Klarer Fall! Aber nicht jeder Autokrat …

Syriens bessere Islamisten Weiterlesen »

Nach kurzer Unterbrechung in den USA geht der Strom der Milliarden in die Ukraine ungebremst weiter. Die Verwendung dieser Mittel  und die Quellen ihrer Finanzierung werden immer undurchsichtiger. Eine davon ist die europäische Friedensfazilität, die ursprünglich einem anderen Zweck dienen sollte.  Beitrag von Rüdiger Rauls Vorgeschichte  Die Unterstützung der ukrainischen Kriegsführung aus einem Topf, der sich europäische Friedensfazilität nennt, ist nicht nur Etikettenschwindel. Diese Begriffsverwirrung entspricht dem tatsächlichen Denken in den Führungsetagen des politischen Westens, der glaubt, dass es nur Frieden gibt, wenn er selbst militärisch überlegen ist. Aufrüstung in welcher Form auch immer ist nach dieser Sichtweise unabdingbar für …

Kriegsfinanzierung durch Friedensfond Weiterlesen »

Tagesschau & Co. fragen nicht, warum Deutschland den Krieg in der Ukraine verlängert – Die Absichten hinter Merkels Friedensverrat gelten fort und sollen den Wähler nicht erschüttern Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Mal ehrlich: Wussten Sie, dass Großbritannien, obwohl auf Seiten der Sieger,  noch im Dezember 2006 Kriegskredite aus der Zeit des II. Weltkriegs an die USA zurückzahlte? Kriege werden – eine Binsenweisheit – nicht aus hehren idealistischen Gründen geführt, sondern vorrangig aus ökonomischen Interessen. Auch unserem Berliner Kriegskabinett geht es nicht um Freiheit und Demokratie der Ukrainer, sondern um reiche Beute in deren Land: um Zugriff auf immense …

Das Berliner Kriegskabinett: auf Beutezug Weiterlesen »