MDR will Programm und Personal reduzieren Auf den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) kommen in den nächsten Jahren mehrere Einschnitte zu. Der neue Intendant des öffentlich-rechtlichen Senders, Ralf Ludwig, kündigte am Donnerstag im Magdeburger Landtag Einsparungen bei Personal und Finanzen sowie beim Programm an. Bereits im kommenden Jahr werde der Haushalt um 13 Millionen Euro abgesenkt werden. Einsparungen werde es an allen Standorten geben, sagte Ludwig. Das Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt sei beispielsweise mit Kürzungen von einer Million Euro betroffen. Bis Ende kommenden Jahres werden laut Ludwig die noch vorhandenen Gewinnrücklagen komplett aufgebraucht sein. Ab 2025 sind nach seinen Angaben weitere Einsparungen von mindestens …

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ARD-Produzentenbericht Von 851,2 Millionen Euro sind die Ausgaben für Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen sowie den Erwerb von Senderechten bei der ARD im vergangenen Jahr auf 893,6 Millionen Euro angewachsen. […] Von dem finanziellen Volumen, das von der ARD vergeben wurde, gingen wie schon 2021 drei Viertel (668,1 Millionen Euro; 74,8 Prozent) an unabhängig Produzierende bzw. Lizenzgebende. 25,2 Prozent (225,4 Millionen Euro) entfielen auf abhängig Produzierende/Lizenzgebende. Die Erhöhung des Gesamtvolumens im Vergleich zu 2021 gehe unter anderem auf ein erhöhtes Produktionsvolumen in den Genres Politik/Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft und Fernsehfilm/Serie zurück. […] https://www.blickpunktfilm.de/tv/produzentenbericht-ard-ausgaben-fuer-produktionen-wachsen-2022-auf-8936-millionen-euro-an-79a5ea193ff4890ad90e4a7ef5996848 ARD-Produktionsvolumen bleibt mit 893,6 Millionen Euro stabil Die …

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ARD-Reformpläne: Mehr Synergien in den dritten ARD-Programmen sollen Mittel für digitale Produkte frei machen Bei ihrer Sitzung in Köln haben die Intendantinnen und Intendanten der ARD weitere Maßnahmen zur Reform des Senderverbunds beschlossen. Durch gemeinsamen Programmstrecken und Formaten in ihren dritten Fernsehprogrammen sowie im Hörfunk will die ARD ab dem kommenden Jahr Ressourcen freimachen, die dann für die Entwicklung und den Ausbau digitaler Angebote v.a. für die jüngere Zielgruppe sowie zur Stärkung de regionalen Profils von ARD Mediathek und ARD Audiothek genutzt werden sollen. […] Demnach sollen die dritten Programme, die nach ARD-Angaben täglich deutschlandweit mehr als 22 Mio. Menschen …

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Debatte um Rundfunkbeitrag: Kritische Fragen, die die Medienpolitik nicht beantworten will Schon vor vielen Monaten, im April dieses Jahres, hat der Evangelische Pressedienst eine Umfrage in den Staatskanzleien der Republik gemacht. Das Ergebnis: 6 von 16 Bundesländern lehnen eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab. Damals war die Finanzbedarfsanmeldung der Öffentlich-Rechtlichen noch nicht einmal bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eingegangen. Ablehnend zeigten sich Brandenburg, Sachsen-Anhalt, NRW, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Wenig später kam noch Berlin hinzu. […] . DWDL.de hat daher in den sechs Staatskanzleien nachgefragt, die schon im April eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ablehnten. Wir wollten …

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Briefkopfaffäre in Mainz : CDU: Staatsekretärin Raab wegen Drohschreiben an SWR „nicht mehr tragbar“ Die Affäre um den scharfen Beschwerdebrief, den die Staatssekretärin Heike Raab (SPD) an den SWR gesendet hat, geht weiter. Raab verstrickt sich in Widersprüche, die CDU fordert ihren Rücktritt. Die CDU-Fraktion in Rheinland-Pfalz fordert wegen der Affäre um den als Einschüchterungsversuch empfundenen Beschwerdebrief der Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD) an den Südwestrundfunk eine Sondersitzung des Landtags. Es gebe Ungereimtheiten in Raabs Aussagen im Medienausschuss und im SWR-Landesrundfunkrat, sagte der Fraktionschef Gordon Schnieder. Die Staatssekretärin habe Öffentlichkeit, Landtag und Presse über die Entstehungsgeschichte des Schreibens getäuscht „Frau Raab …

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Manifest für Rundfunkreform: Aufgepasst, ARD und ZDF Regie- und Drehbuchverband greifen die Öffentlich-Rechtlichen scharf an und fordern eine Reform für besseres Fernsehen. In einem gemeinsamen Manifest, das im Rahmen der „Televisionale“ am Freitag in Baden-Baden vorgestellt werden soll und das der SZ exklusiv vorliegt, fordern sie tiefgreifende Reformen bei ARD und ZDF. […] „Obwohl die Zeichen auf Sturm stehen, bewegt sich in den Sendern wenig.“ […] Regie- und Drehbuchverband sprechen von einem „Wagenburg-Verhalten der Verantwortlichen“, mit dem sie ihre eigene Existenz massiv gefährden würden. Weil die Künstlerinnen und Künstler fiktionale Formate als „eine tragende Säule der Akzeptanz des ÖRR“ betrachten, …

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SWR plant einmal mehr mit einem Millionen-Verlust in 2024 Der SWR geht für das kommende Jahr von Aufwendungen in Höhe von 1,37 Milliarden Euro aus, demgegenüber stehen aber wohl nur Erträge von 1,32 Milliarden Euro. In Summe erwartet man so einen Bilanzverlust in Höhe von 51 Millionen Euro. Rechnet man verschiedene Sondereffekte noch dazu, beträgt das anvisierte Minus sogar 72 Millionen Euro. Der Verwaltungsrat des SWR hat den entsprechenden Haushaltsplan mit diesen Zahlen nun festgelegt. Geldprobleme wird der SWR aber wohl keine bekommen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, werde man den Fehlbetrag durch Liquiditätsreserven aus dem zurückliegenden Spar- und …

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