Im Winter kann es in Teilen Europas zu Problemen mit der Gasversorgung kommen. Schuld sind aber nicht die Russen, sondern die Ukraine, die ihre Speicher nur minimal gefüllt hat. Das kann, wenn der Winter kalt wird, mindestens zu einem Druckabfall in der Pipeline führen, die Südeuropa aus der Ukraine mit russischem Gas beliefert. Das Thema der Gasversorgung Europas hat eine lange Geschichte. Und in den letzten 15 Jahren kam es auch mal zu Engpässen in den Ländern, die von der ukrainischen Pipeline abhängig sind. Das sind die Länder in Süd- und Südosteuropa. Die Geschichte der Gasversorgung und der Krisen habe …

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Nach den enttäuschenden Ergebnissen bei den letzten Landtagswahlen hat Angela Merkel angekündigt, doch nicht wieder für den CDU-Vorsitz zu kandidieren. Sie will darüber hinaus auch nach der Legislaturperiode für politische Ämter nicht mehr zur Verfügung stehen (…) Das, was sich selbst das Etikett “Qualitätsjournalismus” aufgeklebt hat, ist im Kern zur PR-Abteilung der Bundesregierung verkommen. Auch das ist wie vor hundert Jahren. Journalismus als biedermeierliche Hofberichterstattung, die den Deutschen ein Gefühl der Überlegenheit suggeriert, das allerdings immer weniger mit den Fakten korrespondiert. Der heutige Journalismus in Deutschland hat ein massives, strukturelles Problem. Er ist nicht in der Lage, seine gern proklamierte, …

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Informationsunterschlagung bei der Tagesschau Wer den Beitrag “China übt Druck auf Bundestagsabgeordnete aus“, den die Tagesschau heute veröffentlicht hat, der muss folgenden Eindruck gewinnen: Der Botschafter der Volksrepublik China will Druck auf deutsche Bundestagsabgeordnete auszuüben. Die Abgeordneten haben am 8. November über die „Menschenrechtslage in China“ diskutiert, so die Tagesschau und natürlich ist, wenn der Bundestag über die „Menschenrechtslage in China“ diskutiert klar, dass die Chinesen die Bösen sind: „In der chinesischen Provinz Xinjiang sind nach Einschätzungen von Menschenrechtsorganisationen Muslime, wie zum Beispiel die Uiguren, Repressalien ausgesetzt“. Wenn Menschenrechtsorganisationen das behaupten, dann übernimmt es die Tagesschau ungeprüft. Denn es passt …

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Studie macht Täter zum Teil zu Opfern – Zahl der Toten an innerdeutscher Grenze vermutlich falsch 327 Todesopfer soll es an der innerdeutschen Grenze gegeben haben – so eine von der Bundesregierung geförderte Studie. Doch nach rbb-Recherchen ist diese Zahl nicht korrekt. In der Studie werden sogar Täter zu Opfern gemacht. Von Gabi Probst Von 1949 bis 1989 trennte die innerdeutsche Grenze die beiden deutschen Staaten. Die Zahl der Opfer des Grenzregimes blieb lange unklar. Nach einer Studie der Bundesregierung waren 327 Menschen Opfer des Grenzregimes der DDR. Doch diese Zahl ist nach Recherchen des rbb nicht belastbar. Denn in …

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Gestern geriet Trump bei der Pressekonferenz zu den Wahlen mit einem Journalisten von CNN aneinander. Die westlichen Medien melden nur, dass Trump einen Journalisten von CNN beschimpft hat, die Vorgeschichte lassen sie aber weg. Dabei ergibt sich dann ein ganz anderes Bild. Der Spiegel titelte gestern: „Eklat bei Trump-Pressekonferenz: „Sie sind eine furchtbare, unverschämte Person““ Und der Artikel begann so: „Bei einer Pressekonferenz hat der US-Präsident den Medien „Feindseligkeit“ unterstellt und heftig gegen einen CNN-Journalisten ausgeteilt. Dem Reporter wurde nun „bis auf Weiteres“ die Akkreditierung entzogen.“ Da denkt man doch sofort, dass Trump wieder mal grundlos durchgedreht ist und den …

Den lieben langen Tag: Trump „teilt gegen CNN-Journalisten aus“ Weiterlesen »

Der Gipfel von Istanbul Die Bundesregierung hat den Syrien-Gipfel in Istanbul am Samstag genutzt, um sich mit ihrer Nah- und Mittelostpolitik gegen die Vereinigten Staaten in Stellung zu bringen. Das zeigt eine Passage der Gipfelerklärung, die verlangt, die „Souveränität“ und die „territoriale Unversehrtheit“ Syriens zu wahren. Die Realisierung dieser Forderung setzte voraus, dass Washington Truppen, die es in Syrien stationiert hat, umgehend abzieht. Die Trump-Administration hat das zur Zeit nicht vor. Gegen die US-Mittelostpolitik ist auch das scharfe Vorgehen Berlins gegen Riad gerichtet, das mit dem Mord an dem Exil-Oppositionellen Jamal Khashoggi begründet wird. Experten weisen darauf hin, dass beispielsweise …

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Bei einer Veranstaltung der AfD wurden die Chefredakteure von ARD und ZDF kürzlich unter anderem vom Publikum gefragt, warum sie bisher nichts Substanzielles über den Inhalt dieses Abkommens gebracht haben. Daraufhin ARD-Chefredakteur Kai Gniffke (ab 1:57): „Das Datum ist der 11.12. Da bin ich sehr sicher, dass wir da noch berichten werden.“ Außerdem versprach er, man werde sich künftig generell Mühe geben, mehr in die Tiefe zu gehen und nicht nur zu referieren, was andere über ein Thema sagen. ZDF-Chefredakteur Peter Frey ergänzte, man habe 2013 (!), zu bester Sendezeit etwas über die Hintergründe des Flüchtlingsdrama gebracht. Der gute Beitrag …

Das Migrationsabkommen – bei ARD und ZDF bislang kein Thema Weiterlesen »