Standortvorgaben in den Staatsverträgen treiben Rundfunkbeitrag nach oben Die Kommission weist in ihrem Bericht auch darauf hin, dass es vor allem in den Staatsverträgen der ARD Vorgaben zu Standorten gebe, die den Rundfunkanstalten ein wirtschaftliches Arbeiten erschwerten. Mehr als ein Drittel der Standorte sei in den Staatsverträgen vorgeschrieben. Diese Vorgaben seien zum Beispiel beim MDR sehr „kleinteilig“ und verursachten hohe Kosten in Millionenhöhe, erklärte das KEF-Mitglied Kay Barthel. https://medien.epd.de/article/4307 KEF empfiehlt nun niedrigeren Rundfunkbeitrag als zunächst Die Länder werden zudem indirekt aufgefordert, das Heft des Handelns „in ihre Hände“ zu nehmen. https://www.digitalfernsehen.de/news/medien-news/maerkte/offiziell-kef-empfiehlt-nun-niedrigeren-rundfunkbeitrag-als-zunaechst-1173438/ Rundfunkbeitrag soll später und flacher steigen Normalerweise wird …

Rundfunkbeitrag soll steigen… Weiterlesen »

Felix W. Zimmermann kritisiert, dass die enormen Prozesskosten im deutschen Äußerungsrecht faktisch die Meinungsfreiheit einschränken würden. Oft könnten sich nur wohlhabende Personen oder große Medienhäuser die juristische Gegenwehr gegen Abmahnungen leisten. Ursächlich seien vor allem schematisch zu hoch angesetzte Streitwerte durch die Gerichte sowie die Praxis, Ansprüche wie Unterlassung und Gegendarstellung separat abzurechnen. Dieses Vorgehen treibe das Kostenrisiko selbst bei Bagatellfällen in die Höhe. https://bildblog.de/152383/ki-material-im-heute-journal-altersbeschraenkungen-tv-quote/ Wer als Bürger, Journalist oder Medium nach einer Abmahnung nicht kleinbeigibt, sondern die angegriffenen Aussagen vor Gericht verteidigen will, sollte Geld zurücklegen. Viel Geld. Die Niederlage in der ersten Instanz kostet im Mittel circa 6.000 …

Kampf um Meinungsfreiheit darf nicht am Geld scheitern Weiterlesen »

Das ZDF muss nach Aussage des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Schweitzer gründlich aufarbeiten, wie ein Fake-Video in einen Beitrag des „Heute Journals“ gelangen konnte. Bislang bleibe der Sender noch Antworten schuldig. Der Journalismusforscher Volker Lilienthal spricht von „Täuschung der Öffentlichkeit“. […] Der Journalismusforscher Volker Lilienthal bezeichnete das Agieren des ZDF in der Sache als „Täuschung der Öffentlichkeit“. Diese habe am Dienstagabend ihren Höhepunkt erreicht, als im „Heute Journal“ eine Regel zitiert worden sei, die sich in den offiziellen KI-Grundsätzen des Senders gar nicht finde, sagte Lilienthal dem Nachrichtenportal „t-online“ (Mittwoch). Die Regel, dass der Einsatz KI-generierter Bilder und Videos von Menschen, Ereignissen …

Schweitzer fordert Aufarbeitung des KI-Vorfalls beim ZDF Weiterlesen »

Der NDR berichtete auf seiner Netzseite über ein defektes Mehrzweckschiff, den Eisbrecher „Neuwerk“. Und obwohl im Beitrag nüchtern von Schleppern, LNG-Tankern und dem defekten Ostsee-Eisbrecher berichtet wird, erstaunt die Überschrift mit einer bizarren Form der Gendersprache, denn dort wird der Eisbrecher zum „Eisbrechenden“. Auch der VDS bemerkte diesen Patzer und bot netterweise eine Korrektur an. Getreu dem Motto „wenn schon, denn schon“, kam der Rotstift zum Einsatz, um das fehlende Sprachverständnis der Redaktion hervorzuheben. Wenn der Eisbrecher gemäß der Gendersprache zum „Eisbrechenden“ wird, dann kann aus dem Schlepper auch der „Schleppende“ und aus dem LNG-Tanker der „LNG-Tankende“ werden. (x.com/vds, facebook.com/vds)

Über die Reform des Kultursenders Bayern 2 wurde vorab heftig gestritten. Was ist da eigentlich inzwischen zu hören? Eine Programmbeobachtung. […] Zehn Monate ist es nun her, dass die Kulturwelle des Bayerischen Rundfunks generalüberholt wurde. Zuvor hatte es erhebliche Kritik an den Reformplänen gegeben, intern wie extern. Aufgrund der angestrebten Regionalisierung und Popularisierung der Berichterstattung fürchteten Teile der Redaktion ebenso wie Kulturinteressierte und Künstler eine Verflachung des kulturellen Anspruchs. Die Befürworter argumentierten hingegen, es gebe zu viel Dünkel im Programm. Das müsse sich auch an jene wenden, die kein Abo an den Münchner Kammerspielen haben und sich im Kino eher …

Öffentlich-rechtliches Kulturradio: Der Abholservice Weiterlesen »

Die Änderung der publizistischen Leitlinien erfolgt nach einer Rüge der Ombudsstelle SRG Deutschschweiz. Ein Zusammenhang mit der Abstimmung zur Halbierungsinitiative vom 8. März bestehe nicht, betont SRF. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) nennt nach Angaben von CH Media künftig konsequent die Nationalität von Täterinnen und Tätern sowie von Opfern. SRF passte seine publizistischen Leitlinien entsprechend an, wie CH Media mit Verweis auf eine interne Mitteilung an SRF-Mitarbeitende schrieb. Der Schritt sei eine «Anpassung an journalistische Realitäten», habe die Chefredaktion darin geschrieben. Ein Zusammenhang mit der bevorstehenden Abstimmung zur Halbierungsinitiative bestehe nicht, teilte SRF dem Medienhaus mit. Bisher habe SRF …

SRF: Nationalität von Tätern wird zum Standard Weiterlesen »

Das ZDF hat am Sonntagabend im „heute journal“ über Abschiebungen von Minderjährigen durch die ICE-Behörde in den USA berichtet. Dabei sind dem ZDF Fehler unterlaufen, für die sich der Sender entschuldigt. Im Beitrag wurde an einer Stelle KI-generiertes Bildmaterial aus dem Netz verwendet, das Kinder zeigt, die sich an ihre Mutter klammern. Diese Sequenz hätte nach den Regeln des ZDF ohne Kennzeichnung und ohne Einordnung so nicht verwendet werden dürfen. Eine weitere Sequenz, in der ein Kind abgeführt wird, ist zwar real, stammt aber aus einem anderen Kontext aus dem Jahr 2022. Anne Gellinek, stellvertretende Chefredakteurin und Leiterin der Aktualität: …

ZDF entschuldigt sich für Fehler im „heute journal“ Weiterlesen »