Das Dokufernsehen kultet ab Dass beim MDR und den anderen ARD-Anstalten ein teils recht umfangreicher Reform- und Strategieprozess begonnen hat, hat etwas damit zu tun, dass Geld zwar da ist, aber nicht unbegrenzt. Und dass man mit dem vorhandenen Geld auch Leute erreichen will und muss, die bisher vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht ausreichend erreicht wurden. Zu nennen wären hier zum Beispiel: die berühmten jungen Leute. Einfach ist es nicht, sie anzusprechen, und Cornelius Pollmer hat in der „Süddeutschen Zeitung“ vom Samstag hübsch spitz formuliert, was hier und da in diesem Prozess qualitativ schiefgeht https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-3288.html Die umfangreichen Bemühungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, …

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ARD und ZDF: Im Reich der Hasenfüße Im WDR weht der Geist der Political Correctness – jetzt auch in Form von Warnhinweisen. Der Furor, mit dem eine sich für elitär haltende Minderheit sich in (meist staatlich finanzierten) Rundfunkanstalten als Volkserzieher aufspielt, ist nicht mehr hinnehmbar. In George Orwells Roman „1984“ gibt es ein Wahrheitsministerium. In ihm ist die Hauptfigur, Winston Smith, damit beschäftigt, alte Zeitungsberichte so umzuschreiben, dass sie zur jeweils aktuellen Linie der diktatorisch herrschenden Partei passen. Natürlich verwendet Smith dabei die einzig zugelassene Sprache, den sogenannten Neusprech. Die ist natürlich in höchstem Maße politisiert. Da heißt es dann …

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Lineare und Video-on-Demand-Dienste gingen in den größten europäischen Märkten um rund 15 Prozent zurück Die BBC, ARD/ZDF und andere große europäische öffentlich-rechtliche Sender verloren in den letzten sechs Jahren rund ein Fünftel ihrer Zuschauerinnen und Zuschauer, wie eine Studie des Branchenanalysten Ampere Analysis ergab und deadline.com berichtet. Die Studie zeigt, dass sowohl lineare als auch Video-on-Demand-Dienste von öffentlich-rechtlichen Medien in den größten europäischen Märkten um rund 15 Prozent zurückgegangen sind. Dies gilt vor allem für jüngere Altersgruppen, die auch in Europa eher andere, hauptsächlich soziale Medien konsumieren. In dem Bericht von Ampere heißt es, dass die Politik in den untersuchten …

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ARD-Talkshows: Überall dieselben Nasen Der ARD schlägt von ihrer Aufsicht grundlegende Kritik an den Polittalks entgegen, wie ein internes Papier belegt. Warum der Zeitpunkt dafür brisant ist. […] Eine gewöhnliche Aufstellung, doch die großen Talkshows der ARD, Anne Will, Maischberger und Hart aber fair, müssen sich derzeit bewähren. Denn das oberste Kontrollgremium der ARD, die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK), die leitende Kontrolleure aller Landesanstalten von BR bis Radio Bremen vereint, hat die Talkshows der ARD explizit zum Prüffall erklärt. […] Darin heißt es, die GVK bitte den ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke und die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl „mit Blick auf die Ende 2023 auslaufenden …

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Die Landesmedienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) hat im Jahr 2022 erzwungen, dass 2 Artikel von Markus Fiedler von einem Medium gelöscht wurden. Grund war, dass diese Artikel „nach vorläufiger Würdigung“ „wohl“ „anerkannte journalistische Standards“ nicht erfüllten. Wir warnten bereits im Jahr 2018 anlässlich unserer Stellungnahme zum Entwurf des neuen Medienstaatsvertrags für Intermediäre vor den drohenden Auswirkungen dieses staatlichen Zensurinstrumentes gegen missliebige Meinungen: Jeder staatliche Versuch, das freie Internet zu regulieren und Neuen Medien durch Zulassungsbeschränkungen oder Zensur den Weg zum öffentlichen Dialog und Diskurs einzuschränken oder zu versperren, ist ein Angriff auf demokratische Grundrechte, die im Grundgesetz und in der Charta …

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Kostenverschleierung beim gestoppten RBB-Neubau: Wer hat’s gewusst? War RBB-Chefredakteur Biesinger an der Vertuschung von Kosten beim Digitalen Medienhaus beteiligt? Der RBB dementiert. Doch offenbar hatte man auch im Sender immer wieder Fragen. […] Biesinger weist im BI den Vorwurf, er habe Kosten verschleiert, als „falsch“ und „rufschädigend“ zurück, auf SZ-Anfrage äußerte er sich nicht weiter. Der RBB weist die Vorwürfe gegen Biesinger ebenfalls zurück: Der sei weder für die Beschlüsse der damaligen Geschäftsführung noch für die Art, wie diese die Gremien unterrichtete, verantwortlich gewesen. Aus dem Lutz-Abel-Bericht ergebe sich nicht, „dass Herr Biesinger an der Verschleierung von Baukosten gegenüber dem …

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Rechnungshof kritisiert Millionen-Bauprojekt des WDR Rechnungshofprüfer haben das Vorgehen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) bei einem Millionen-Umbau-Projekt bemängelt. Hintergrund der Prüfung ist eine Kostensteigerung der laufenden Sanierung des WDR-Filmhauses in der Kölner Innenstadt von ursprünglich angemeldeten 130 Millionen auf 240 Millionen Euro. Der öffentlich-rechtliche Sender verteidigte seine Planungen. Der Landesrechnungshof NRW teilte am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, der WDR habe im Vorfeld der Entscheidung zur Sanierung keine ausreichende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt. Zuerst berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ über das vorläufige Prüfergebnis. Weiter hieß es von den Prüfern: „Außerdem lag dem Verwaltungsrat vor Projektbeginn kein grober Kostenrahmen für die Gesamtbaumaßnahme vor. …

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