Chefposten beim RBB: Im Rennen sind nur noch drei Frauen Am Donnerstag stellen sich die Kandidatinnen für die Intendantenstelle dem RBB-Rundfunkrat des Senders vor – nur eine von ihnen kommt aus der ARD. Am kommenden Donnerstag stellen sich die Bewerberinnen für den Chefposten beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) dem Rundfunkrat des Senders vor. Von den insgesamt rund 50 Bewerbungen hat die Findungskommission nach Informationen der Berliner Zeitungen drei Frauen eingeladen: Die ehemalige Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer, die Kulturwissenschaftlerin Heide Baumann sowie die Chefredakteurin Digitales von ARD-aktuell, Juliane Leopold. https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/wer-wird-chef-beim-rbb-diese-bewerber-um-den-intendantenposten-sind-mit-dabei-diese-namen-sind-bekannt-li.355932 Kandidatinnen für die Wahl der rbb-Intendantin stehen fest Eine Findungskommission bestehend aus den …

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Kurzandacht in der Wohnzimmerkapelle: Die „Tagesschau“ als beruhigende Welterzählung Die „Tagesschau“ gilt als vertrauenswürdigstes Nachrichtenangebot der deutschen Medien. Die Forschung zur Nachrichtennutzung verweist allerdings auf merkwürdige Diskrepanzen. Beispielsweise ergaben die JIM-Studien, dass nur gut fünf Prozent der 12- bis 19-Jährigen die „Tagesschau“ gern sehen, aber 84 Prozent ihre Nachrichten für glaubwürdig halten. Wie schafft es ein Medienformat, Vertrauen zu erzeugen, ohne überhaupt nennenswert rezipiert zu werden? Interessant wäre im Übrigen eine Differenzierung zwischen den Fernsehnachrichten und den Social-Media-Formaten, die von der „Tagesschau“-Redaktion beschickt und betreut werden. Gibt es bereits Anzeichen dafür, dass sich die Erfahrungen aus diesen dialogischen Umgebungen auf …

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Informationsleistungen öffentlich-rechtlicher und privater Fernsehvollprogramme im ersten Jahr des Ukrainekriegs Ergebnisse der ARD/ZDF-Programmanalyse 2022 https://www.ard-media.de/media-perspektiven/publikationsarchiv/2023/mp-92023-programmanalyse-2022-informationsprofile/ Ergebnisse der ARD/ZDF-Programmanalyse 2022 Im Jahr 2022 dominierte der Ukrainekrieg die Berichterstattung der TV-Vollprogramme. Der Informationsanteil am Gesamtprogramm liegt bei Das Erste und dem ZDF seit Jahren deutlich über 40 Prozent.Bei RTL sind es inzwischen 29 Prozent, bei Sat.1 zwischen 15 und 17 Prozent und bei ProSieben 18 Prozent.Unverändert ist die größere Bedeutung politischer Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Anbieter.Das Erste und das ZDF berichten über Politik umfangreicher und vielfältiger als die privaten Anbieter, wie sich hinsichtlich der Sendungsformate und der Inhalte zeigt. https://www.ard-media.de/media-perspektiven/publikationsarchiv/2023/detailseite-2023/?tx_frspublication_pi5%5Bid%5D=3118&tx_frspublication_pi5%5Bcontroller%5D=Publication&cHash=a262a88d56f624a2325d4f2280c64f0d Das Erste und …

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Vertragsverlängerungen im ZDF: Verwaltungsdirektorin verdient 271.560 Euro Zusatzleistungen: Aufwandsentschädigung in Höhe von monatlich 520 Euro, Altersversorgung. Beihilfen, Familienzuschlag und Sterbegeld nach den für das ZDF jeweils geltenden Bestimmungen, Reisekosten, Tage- und Übernachtungsgelder, Trennungsentschädigung, Umzugskosten und ähnliche Leistungen nach den für das ZDF jeweils geltenden Bestimmungen, schließlich ein Dienstwagen, der auch für private Zwecke genutzt werden kann. Zugleich wurde die Vertragsverlängerung von Produktionsdirektor Michael Rombach bis Ende 2028 gebilligt. Seine Jahresvergütung liegt dann bei 258.720 Euro. Ferner Zusatzleistungen adäquat zu denen von Karin Brieden. […] Der Verwaltungsrat hat den Verlängerungen der Verträge zugestimmt, Haseloff war anwesend, Woidke abwesend, wie das Protokoll …

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Die Länder könnten ein Moratorium beschließen, Reiner Haseloff schlägt es vor, wer geht mit? […] Diese Position erfährt in anderen Staatskanzleien Unterstützung. So sagt Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei in Schleswig-Holstein, er hege für ein solches Vorgehen Sympathien. Auch vom Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag wäre es gedeckt, denn dieser verlange nur, dass die KEF den Landesregierungen mindestens alle zwei Jahre Bericht erstattet. In der aktuellen Beitragsperiode hätten die Sender deutlich höhere Einnahmen als von der KEF prognostiziert. Dieses Geld dürften die Anstalten nicht ausgeben, sondern müssen es in eine Sonderrücklage stecken. Darüber hinaus hätten die Sender noch diverse „Aufträge“ der KEF abzuarbeiten, wie …

Höherer Rundfunkbeitrag für ARD und ZDF lässt sich stoppen Weiterlesen »

In der Ukraine herrscht Krieg und daran ist auch Deutschland beteiligt. Eine Medienanalyse […] Ohne es bislang mit großen und praktisch störenden Protesten zu tun zu bekommen, liefert Deutschland immer mehr und immer schwerere Waffen direkt in ein Kriegsgebiet und rüstet seine Bundeswehr mit viel Geld zur drittstärksten Armee der Welt auf. Kritische Einwände gelten allenfalls dem Zaudern des Kanzlers zu den »notwendigen« Waffenlieferungen in die Ukraine und der Frage, ob 100 Milliarden Euro für die »Zeitenwende« nicht viel zu knapp gerechnet seien. Pazifismus und die früher üblichen Bedenken gegen Aufrüstung und eine offen militärische Außenpolitik sind in der deutschen …

Medien im Ukraine-Krieg: Staatswohl vor Aufklärung Weiterlesen »

ARD: Ein Sender, zwei Meinungen zur Frage, ob man mit milliardenschweren Techkonzernen mithält „Die ‚Internetgiganten‘ sind globale, multimilliardenschwere Techkonzerne. Natürlich können wir realistischerweise als öffentlich-rechtliche Player da wirtschaftlich nicht mithalten.“ Benjamin Fischer, Chef der ARD-Mediathek, im turi2-Interview “Wir scheuen nicht den konkurrierenden Vergleich” – Benjamin Fischer und Eckart Gaddum zur Zukunft der ARD- und ZDF-Mediatheken. „Im Moment ist die ARD das erfolgreichste Streamingangebot aus Deutschland. Unser Ziel ist, dass wir bis Ende dieses Jahrzehnts das erfolgreichste Streamingangebot in Deutschland werden, um den großen Techkonzernen aus Übersee auch einmal zu zeigen, was wir können. Nun fragen viele: Warum müsst ihr denn …

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